Finanzen  Mittwoch, den 01.12.2021 von Silvio Weise / 46x gelesen

Wenn man sich die inflationäre Entwicklung anschaut, dann müsste es für Gold eigentlich durch die Decke gehen. Gold hat einen leichten Anstieg in den letzten Monaten verzeichnen können. Nach einer anhaltenden Seitwärtsbewegung von Gold im Bereich von 1.500,00 € +/- pro Feinunze/999 Feingold hat sich das edle Metall kurzfristig um die 1.600,00 € hochgekämpft. Durch die wirtschaftliche Entwicklung, den momentanen Stand der Wirtschaft gerät Fiat – Monet immer mehr unter Druck. Die teils überzogenen Wachstumsprognosen wurden nach unten prognostiziert, die Wirtschaft steht aber laut Analysten immer noch auf Wachstum. Noch glaubt die Masse daran, sodass Papiergeld noch werthaltig ist, für die meisten einen Gegenwert abbildet.

Stand heute, in unserer Umfrage abgebildet, hält sich das Verhältnis von Papier – und Münzgeld zum Gold die Waage, was die Form der Geldanlagen betrifft. Eine Fifti - Fifti - Situation die wahrscheinlich die aktuelle Lage zum Thema Investment gut abbildet. Dies heißt also, Edelmetalle sind beliebte Anlage, auch wenn das so deutlich nicht wirklich abgebildet wird. Würde man auf eine Bank gehen oder einen Finanzberater fragen, wie man sein Geld anlegen soll, würde wohl über Edelmetalle, vorrangig Gold und Silber kein Wort fallen. Wahrscheinlich schon aus dem Grund, weil Edelmetalle wenig Provision abwerfen im Verhältnis zu spekulativeren Anlagen zum Beispiel im Fond – Aktien – oder Immobilienbereich. Sei es drum, dass die Anlageberater diese Asset – Klasse bis heute auch nicht verstanden haben. Gold ist eine Wertsicherungsanlage und nichts für Spekulanten, die den schnellen Euro machen wollen. Werthaltigkeit treibt keine Blüten und Blasen vor sich her, sondern hart aus und wartet auf seine Chance. Dabei denken Goldanleger wahrscheinlich anders, nicht der Profit steht im Vordergrund, also die Gier nach mehr, sondern der Substanz – und Bestandschutz. Richtig so, denn Beständigkeit hat sich langfristig bewährt. Im Großen wie im Kleinen. Dass man mit Gold auch sein" Vermögen" enorm vermehren kann, steht trotzdem nicht außer Frage.

Momentan haben wir einen Zustand, in Gesellschaft, Wirtschaft und bei den Finanzen, der das Fass schnell zum Überlaufen bringen kann. Die Pandemie als Ursachen – Bollwerk voran, man benötigt ja einen Grund für die Schieflage und Problemstellungen. Aber hinter dieser Wand kommt das eigentliche Problem, das marode Banken - und Finanzsystem, die europäische Vergemeinschaftung auf Biegen und Brechen, billiges, ungedecktes Geld in nie dagewesenen Ausmaß, steigende Inflation, eine Wirtschaft die auch schon ohne Corona ins Wanken gekommen ist und eine immer kritischere Gesellschaft, die nicht mehr zu allen Ja und Amen sagt.
Gold ist wie Barometer und zeigt die Schieflage an. Deshalb kann sich das Edelmetall durchschnittlich gesehen zurückblickend, aber auch vorausschauend seiner Stabilität erfreuen. Das Asset ist auch keine Wachstumsrakete, sondern zeigt nur den Verfall der Währung, der hier einhergeht. Heißt also, zeigt auf, wie sich der Wert von Fiat – Monet verflüchtigt.

Das Problem von Gold ist die Manipulation, der es unterliegt. Kaufen, verkaufen um den Eindruck von Instabilität zu erhalten und eben auch zu erzeugen. Damit sind Handel – und Finanzhäusern gemeint. Nichts wäre für das Finanzsystem schädlicher als sich an Regeln und Stabilität halten zu müssen. Damit wäre der Zockermentaliät ein Ende gesetzt. Deshalb ist Gold regelrecht eine Gefahr und wird bekämpft. Viele Finanzprodukte würden auf ihren wahren Wert zurücksetzt, die bei einigen Anlageklassen gleich null bedeuten würde. Dies gilt es, um jeden Fall zu verhindern, zumindest aus Sicht der Finanzjongleure. Gold würde so manche spekulative Anlage regelrecht vernichten und den Anlegern das überdimensionierte, leistungslose Einkommen entziehen. Wer will schon auf regelrechten Reichtum aus dem Nichts für ein schönes Leben verzichten?

Gold könnte in der Jetzt - Zeit sogar schnell auf die Liste des Verbotes kommen. Da erkennt man schon, wie viel Angst dem System das Edelmetall macht. Ein echter Wert, der begrenzt ist, passt in unendliches Wachstum und Spekulation einfach nicht.

Jeder, der diese Asset - Klasse hält, kann sich unter“ normalen Umständen" sicher sein, damit sein Vermögen zu beschützen, solange der Arm des Gesetzes nicht eingreift. Gleichzeitig kann er sich sicher sein, unter den gegebenen und zurückliegenden" normalen Umständen" auch das Potenzial hat, enorm an Wert zu gewinnen. Sollte eine Hyperinflation eintreten, ist das Asset ganz vorn dabei, wenn es nicht sogar die Spitzenposition einnimmt.

Für Anleger, die meinen Gold ist zu teuer, kann man nur entgegnen, ist es nicht. Zwar zeigt die Skala von Gold und seiner Performance seit Jahrzehnten ständig nach oben, sodass der Anleger den Eindruck bekommt, Gold ist teuer. Gold zeigt aber wie erwähnt nur den Verfall der Währungen auf. Das Risiko liegt eher in dessen Verbot, sollte es kommen und in der Manipulation der Anlageklasse. In der Schichtung kann ein Drittel des" Vermögens" ohne Bauchschmerzen in Gold gehalten werden, sollte sogar. Die instabile Lage lässt nur einen Schluss zu, der Goldrausch wird kommen, wird er nicht künstlich unterdrückt. Wie lange Gold noch mit Gewalt gedeckelt werden kann, dazu braucht man eine Glaskugel. Steigt Gold, eventuell sogar erheblich, heißt dies auch nichts Gutes für die Gesamtlage und Gesamtsituation. Es wäre ein Zeichen für die enorme Schieflage, in der wir uns befinden. Und es wäre nicht nur ein Zeichen, sondern wohl auch der Untergang von bestehenden, welches sowieso nur auf Krampf beruht.

Dies würde auch eine Wende bedeuten, die den" Wohlstand" von heute jäh beenden würde und wohl den Knopf auf Neustart umschaltet. Wie der dann aussieht, steht wohl nicht mal in den Sternen. Man kann dann nur die Hoffnung damit verbinden, aus den Fehlern, die ja nicht einmal unbewusst, sondern gezielt herbeigeführt wurden, zu lernen. Dem Ganzen steht dann wieder das System Mensch entgegen, der leider ziemlich resistent dem Lernen gegenübersteht, vor allem dem Eingeständnis der eigenen Fehler.

Für ein Fundament braucht es Ehrlichkeit und Offenheit und Werte, gemeint sind die finanzieller Art, die auf einer Substanz beruhen.

Die nächsten Wochen und Monate werden spannend, wobei spannend der angenehme Teil wäre.

Mr. HicHELP

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