Wirtschaft  Dienstag, den 15.12.2015 von Silvio Weise / 859x gelesen

Die Sklaverei existitert im 21. Jahrhundert immer noch. Der eine oder andere meint diese Aussage beruht auf einem Scherz. Weit gefehlt. Sklaverei ist in vielen Wirtschaftsbereichen an der Tagesordnung, um maximalen Profit mit billigen Produkten zu kombinieren.

Zitat: " Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave". - Friedrich Nietzsche.

Die Formen der Sklaverei haben sich heute eher noch verschärft, den durch die Überbevölkerung unseres Planeten kostet ein Sklave nicht mehr wie 50,00 €. Zu Zeiten Roms und oder Amerikas waren Sklaven um ein vielfaches teurer und wurden als Investition gesehen.
Heute sterben Sklaven zum Beispiel bei dem Abbau vom Coltan in Afrika weil die Gruben zur Förderung des überaus wertvollen Erzes nicht einmal gesichert sind. Die Verunglückten werden ihrem Schicksal überlassen, weil die Kosten für die Bergung der Verunfallten viel zu teuer wäre.
Zu teuer für die Betreiber, die nicht einmal eine Strafverfolgung fürchten müssen.

Die Förderung erfolgt über mittelalerlische Methoden, genung Humankapital ist ja vorhanden.

Ich persönlich besitze ein Handy welches über 15 Jahre alt ist und ein neues kommt aus besagten Gründen nicht ins Haus.
Sollte mir es doch irgendwann den Dienst versagen gibt es noch immer Fairphone als Alternative.

Letztendlich entscheidet immer der Verbraucher.

Ein weiteres dramatisches Beispiel für Sklaverei ist der Lebensmittelbereich. Hier arbeiten zum Beispiel in Spanien Menschen, die auf Plantagen gehalten werden. Ohne oder mit schlechter Bezahlung und ohne jeglichen Rechte. Das Gemüse und Obst gibt es dann billig bei den Discountern zu jeder Jahreszeit zu kaufen.
Der Profit geht dann in die Taschen der Unternehmer, ein Menschenleben auf den Plantagen spielt keine Rolle.
Damit leisten die meisten Konsumenten in den Industriestaaten einen Beitrag zur Sklaverei, ohne es genau zu wissen.

Ein übles Spiel. Ändern wird dies nicht die Politik sondern nur der Verbraucher in den Industriestaaten. Dies alles geschieht zu Zeiten von Demokratie, die den Namen nicht verdient.

Die Lösung für dieses Problem heißt Verzicht und weg vom Überfluß, den sowieso keiner zu Leben braucht und nur den Geist vergiftet.

Wieviele werden mehr Kleidungsstücke in den Schränken haben als Sie brauchen oder überhaupt tragen.
Billige, aber schicke Kleidung. Die Sklaven der Textilindustrie stellen Sie her. Meist in Indien.

Weg damit, die Verbraucher sind hier gefragt dieses Dilemma zu beenden. Man kann nur hoffen, das sich dies bald in den Köpfen manifestiert.

Mr. HicHELP

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Silvio Weise / HicHELP
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